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Tagesgeld Vergleich: Bis 3,70 % Tagesgeldzinsen sichern | 10/2025

Wie hoch sind die aktuellen Tagesgeldzinsen?

Aktuell profitieren vor allem Neukunden von den höchsten Zinsen auf Tagesgeld. Spitzenreiter im Tagesgeld-Vergleich von Keystone sind unter anderem Advanzia Bank* und Bigbank* mit jeweils 3,70 Prozent. Advanzia garantiert diesen Zinssatz für drei, die Bigbank für vier Monate (Stand: 17. Oktober 2025).

Keystone-Tipp : Auch ohne Berücksichtigung zeitlich befristeter Neukundenangebote sind über drei Prozent möglich.

Aktuelle Top-Tagesgeldzinsen für Bestandskunden

AnbieterBestandskundenzins p. a.gilt für:

“wiLLBe*

(im Test: wiLLBe Tagesgeld)

3,30 %Beträge bis 50.000 €

Merkur Privatbank*

(im Test: Merkur Privatbank Tagesgeld)

3,00 %Beträge bis 50.000 €; 10.000 € Mindestanlage bei Eröffnung
DHB Bank*2,80 %Beträge bis 50.000 €

(Stand 17. Oktober 2024 , Tagesgeld-Vergleich Keystone)

Prognose: Wie werden sich die Zinsen entwickeln? 

Hauptgrund für die aktuell hohen Tagesgeldzinsen sind die  Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB). Entscheidend ist hier besonders der Einlagenzins, der nach der dritten Leitzinssenkung am 17. Oktober 2024 3,25 Prozent beträgt. Die Notenbank strebt eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an. Im September 2024 lag die Inflation im Euroraum laut Schätzung des europäischen Statistikamts nur noch bei 1,7 Prozent. Die EZB hat damit Anlass und Spielräume, die Zinsen schrittweise weiter zu senken. Entsprechend werden auch die Sparzinsen vorerst weiter sinken.

Wie haben sich die Tagesgeldzinsen in den letzten Jahren entwickelt?

In den Jahren der Nullzins-Politik der EZB war mit Tagesgeld kaum Rendite zu erzielen. Erst mit der Zinswende Ende 2022 erhöhten die Banken ihre Tagesgeldzinsen nach und nach auf das heutige Niveau. 
Entsprechend wirken sich auch die zwei Zinssenkungen der EZB im Juni und September 2024 auf die Tagesgeldzinsen aus, wie der Keystone-Index zeigt. Sie sind zuletzt leicht gesunken auf 2,04 Prozent (Stand 17. Oktober 2025, Anlagebetrag 10.000 Euro).

Tipp: Im Tagesgeld-Vergleich von Keystone finden Sie eine Übersicht fast aller auf dem deutschen Markt verfügbaren Tagesgeldangebote – inklusive der regionalen Banken und der Angebote auf Zinsportalen. Um sich all diese Angebote anzeigen zu lassen, können Sie unseren Newsletter abonnieren. Darin finden Sie einen Code, mit dem Sie den vollständigen Vergleich freischalten. Außerdem hält Sie der Newsletter über die neuesten Nachrichten rund um die Themen Tagesgeld und Geldanlage stets auf dem Laufenden. 

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Wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto ist üblicherweise schnell und einfach eröffnet. Je nach Bank kann sich der Prozess aber leicht unterscheiden. Eröffnen Sie Ihr Konto über den Tagesgeldvergleich von Keystone, dann gehen Sie so vor:

1. Vergleichen

Im ersten Schritt geht es darum, den Markt nach den bestmöglichen Tagesgeldzinsen zu sondieren. Hier bietet Ihnen der Tagesgeld-Vergleich von Keystone die beste Möglichkeit. Egal ob Sparkasse, VR-Bank, Filial- oder Onlinebank: In unserem Vergleich finden Sie stets die Top-Angebote am Markt. Auch die Mindest- beziehungsweise Höchstanlage, Zinstermine und Einlagensicherung sollten bei Ihrer Wahl eine entscheidende Rolle spielen.

2. Online-Antrag ausfüllen

Haben Sie das richtige Tagesgeld auf Keystone gefunden, dann klicken Sie rechts in unserem Vergleich auf “Zum Anbieter”. Im Anschluss gelangen Sie direkt zur Internetseite der Bank, von wo aus Sie die Kontoeröffnung online beantragen. Neben einigen persönlichen Daten benötigen Sie dafür unter anderem eine deutsche Bankverbindung, eine E-Mail-Adresse sowie Ihre Steueridentifikationsnummer.  

3. Identität nachweisen  

Eine Legitimation ist bei der Kontoeröffnung gesetzlich verpflichtend. Wie Sie sich ausweisen können, hängt von der Bank ab. In der Regel werden drei verschiedene Legitimationsverfahren angeboten – das Postident- und Videoident-Verfahren sowie die Online-Ausweisfunktion über das sogenannte eID. Ist alles erledigt, eröffnet die Bank das Tagesgeldkonto meist innerhalb weniger Tage und Sie können direkt per Überweisung einzahlen.

Tipp: Oft lohnt es sich, schnell einzuzahlen, da hohe Neukundenzinsen häufig schon ab Eröffnung und dann nur für wenige Monate gelten.  

Wie wird ein Tagesgeldkonto versteuert? 

Auf Tagesgeldzinsen fällt 25 Prozent Kapitalertragsteuer (zuzüglich Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer) an. Deutsche Banken und solche mit Zweigstellen in Deutschland ziehen diese automatisch ein.  

Damit Sie keine unnötigen Steuern zahlen, sollten Sie rechtzeitig einen Freistellungsauftrag einreichen. Das lässt sich meist mit wenigen Klicks im Onlinebanking erledigen. Bis zu 1.000 Euro Zinsen pro Person und Jahr bleiben so steuerfrei. Zahlen Sie nur geringe Einkommensteuern, sind mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung noch höhere Freibeträge möglich. Interessant ist das zum Beispiel auch, wenn Sie das Tagesgeld für ein Kind eröffnen.  

Bei einer Direktanlage im Ausland erfolgt kein Steuerabzug und Sie müssen die Zinsen selbstständig in der Steuererklärung angeben. In manchen Ländern fallen außerdem ausländische Quellensteuern an. In diesem Fall ist häufig eine Ansässigkeitsbescheinigung nötig, um die Steuer zu vermeiden oder zumindest zu senken. Informieren Sie sich bei Tagesgeld genau wie bei Festgeld im Ausland am besten vorab über die steuerlichen Besonderheiten des jeweiligen Landes.

Tipp: In unseren Länderratgebern finden Sie alle nötigen Informationen zu den wichtigsten Themen – von den Zinsen über die Sicherheit bis hin zu den Steuern:

  • Deutsche Banken
  • Schwedische Banken
  • Niederländische Banken
  • Österreichische Banken
  • Französische Banken

Zinshopping: Wie sichere ich mir dauerhaft die besten Zinsen?   

Tagesgeldzinsen ändern sich regelmäßig. Damit kann sich auch ein Kontowechsel immer wieder lohnen. Wer bereits zum Ablauf eines Neukundenangebots wechseln möchte, der kann direkt im Tagesgeldvergleich von Keystone den „Zinswecker stellen“. Die Funktion benachrichtigt automatisch per Mail oder SMS, wenn der Neukundenzins ausläuft und sich ein erneuter Zinsvergleich lohnen kann. Wer regelmäßig wechselt, kann sich durch die Neukundenangebote ein dauerhaft hohes Zinsniveau sichern. Der Begriff dafür: Zinshopping.

Tipp: Wenn Sie Ihr Tagesgeldkonto nicht mehr benötigen, lohnt es sich, direkt zu kündigen. Das ist oft schnell über das Onlinebanking erledigt und hat zwei Vorteile: Sie erhalten die noch nicht ausgezahlten Zinsen sofort statt erst zum vereinbarten Zeitpunkt (etwa am Jahresende). Außerdem können Sie bei einer etwaigen erneuten Eröffnung wieder als Neukunde gelten und damit auch wieder von Neukunden-Zinsen profitieren.    

 Weitere Fragen zum Tagesgeld

Wofür eignet sich Tagesgeld?

Im Vergleich zu anderen Anlageformen punktet Tagesgeld vor allem bei der Sicherheit und der Verfügbarkeit. Damit eignet es sich besonders für:

  • kleinere Rücklagen, beispielsweise Ersparnisse für den nächsten Urlaub.
  • einen Notgroschen, also Geld, das Sie im Ernstfall schnell benötigen.
  • größere Beträge, die Sie nur kurzfristig parken möchten, was zum Beispiel beim Kauf oder Verkauf von Immobilien oder Fahrzeugen der Fall sein kann.

Für die kurzfristige Anlage und für Geld, das schnell verfügbar bleiben soll, eignet sich eher Tagesgeld. Höhere Beträge, auf die Sie für einen längeren Zeitraum verzichten können, sind meist in  Festgeld besser angelegt. Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeber:  Tagesgeld oder Festgeld – was ist die richtige Wahl?

Tagesgeldkonten verursachen in der Regel keine Kosten. Im Gegenteil: Die Bank möchte mit Ihrem Geld arbeiten und zahlt Ihnen dafür Zinsen. Zu Gebühren kann es aber kommen, wenn Sie Zusatzleistungen in Anspruch nehmen. Beispielsweise können der Postversand von Kontoauszügen oder Überweisungen per Telefonbanking kostenpflichtig sein.

Da es beim Tagesgeld kein Kursrisiko gibt und das Guthaben über die gesetzliche  Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Bank und Kunde geschützt wird, gilt Tagesgeld als sehr sicher. Um die Vertrauenswürdigkeit von ausländischen Sicherungssystemen einschätzen zu können, hilft das  Länderrating.

Bei vielen Banken können Sie das Tagesgeldkonto auch zu zweit eröffnen. Oft müssen Sie dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllen, etwa einen gemeinsamen Wohnsitz haben oder verheiratet sein. Ist die Eröffnung als  Gemeinschaftskonto nicht möglich, könnten Sie Ihrem Partner auch über eine  Bankvollmacht Zugriff zum Konto gewähren. Ein gemeinsamer Freistellungsauftrag ist in diesem Fall aber nicht möglich.

Viele Banken bieten auch  Tagesgeld für Kinder an. Voraussetzung ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Daher müssen Sie bei der Eröffnung zusätzliche Unterlagen einreichen. Was genau benötigt wird, kann sich je nach Bank unterscheiden.

Etliche Banken bieten auch geschäftliche Tagesgeldkonten an. Dabei handelt es sich um eigene Angebote, die bei ihren Bedingungen und der Verzinsung von den privaten Tagesgeldkonten abweichen können – auch wenn es sich um die gleiche Bank handelt.

In unserem Vergleich finden Sie stets den Ertrag jedes Kontos. Er berechnet sich automatisch aus der Verzinsung, der Häufigkeit der Ausschüttung, der gewählten Anlagedauer und dem Zeitraum. Möchten Sie Tagesgeldzinsen unabhängig von konkreten Angeboten berechnen, nutzen Sie unseren  Zinseszinsrechner.

In unserem Tagesgeldvergleich versuchen wir, möglichst alle in Deutschland verfügbaren Tagesgeldangebote aufzulisten. Dazu gehören überregionale Großbanken genauso wie Sparkassen, VR-Banken, Sparda- und PSD-Banken. Auch ausländische Banken, die sonst nur über Zinsportale verfügbar sind, finden Sie hier. Zugriff auf den vollständigen Vergleich erhalten Sie über einen Code in unserem  Newsletter. Sollten wir mal eine Bank übersehen, dann schreiben Sie uns gerne an info@keystone-im.com und wir werden sie aufnehmen.

Grundsätzlich kann sich der Tagesgeldzins jederzeit ändern. Wie oft das tatsächlich geschieht, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Interessant kann hier ein Blick in die Vergangenheit sein. Vergangene Zinsänderungen lassen sich beispielsweise mit dem  Zinsticker von Keystone nachvollziehen.

Sie sollten nicht mehr Geld auf einem Tagesgeldkonto haben als:

  • Sie benötigen, zum Beispiel als eiserne Reserve. Höhere Beträge werfen etwa auf einem Festgeldkonto oft mehr Zinsen ab.
  • dort gut verzinst wird. Für besonders hohe Beträge zahlen die Banken nämlich oft weniger Zinsen.
  • über die Einlagensicherung der Bank geschützt ist.

Es gibt noch andere Konten, bei denen Sie ähnlich flexibel auf Ihr Geld zugreifen können und dabei ebenfalls gute Zinsen erhalten. Dazu gehören:

  • Kündigungsgeld und flexibles Festgeld

Hier werden Zinsen und Laufzeit (wie beim  Festgeld) fest vereinbart. Allerdings können Sie unter bestimmten Bedingungen (etwa der Einhaltung einer Kündigungsfrist) auch vor Laufzeitende auf das Geld zugreifen.

  • Geldmarktfonds

Diese  Investmentfonds investieren in verzinsliche Wertpapiere. Die Fondsanteile können Sie prinzipiell jederzeit verkaufen. Allerdings birgt diese Anlageform eigene Risiken.

  • Depotkonten 

Manche Depotanbieter wie etwa  Trade Republic oder  Traders Place zahlen auf dem Verrechnungskonto ihres Wertpapierdepots ansehnliche Zinsen. Das Geld ist ähnlich flexibel verfügbar wie auf dem Tagesgeldkonto. Überprüfen Sie aber vorab die Bedingungen des Depots und der Verzinsung.

Grundsätzlich kann sich der Tagesgeldzins jederzeit ändern. Wie oft das tatsächlich geschieht, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Interessant kann hier ein Blick in die Vergangenheit sein. Vergangene Zinsänderungen lassen sich beispielsweise mit dem  Zinsticker von Keystone nachvollziehen.